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 Tolja, die Stadt der stillen Finnen

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Seppo Rex
Bauer


Anzahl der Beiträge : 1
Anmeldedatum : 03.07.17

BeitragThema: Tolja, die Stadt der stillen Finnen   So Jul 09, 2017 1:40 am

Tolja, im Südwesten von Divitia, wächst nach und nach! Und so entstehen mit der Zeit Häuser, Handwerksbetriebe und sogar ein Hafen mit Schiffswerft.
Kommst du vom Meer, so wirst du als erstes ein Feuer sehen, welches im Turm brennt. Langsam fährt das Schiff in den Hafen, die Seile werden festgezogen und wackelig verlässt du das Schiff. Du gehst den Steg entlang und kommst zu einem großen Platz mit Ständen. Dem Geruch nach offensichtlich der Fischmarkt.
Du blickst dich weiter um und siehst, wie weiter oben, ähnlich wie Terrassen, weitere Gebäude abgehen. Von einer Terrasse hörst du Hammerschläge, von einer anderen die Sägen. Vermutlich der Handwerksbereich. Du entschließt dich dazu, dich dort hinauf zu begeben. Von dort an geht eine breite Straße den Hang hinauf, wo am Ende ein Marktplatz auf dich wartet.

Beim schlendern durch die Straßen fragst du dich: “Was ist so besonders an Tolja?” Nun neben seiner Lage direkt am Meer, sind vermutlich wie in jeder Ortschaft, die Bewohner der Herzschlag, welcher diesem Ort seinen Charakter verleiht. Vier von den Bewohnern Toljas sind besonders “charismatisch”.

Beginnend unten am Hafen, mit seiner eigenen Werft, lebt Seppo Rex. Schiffsbauer, Schreiner und Bogner. Aber auch Säufer, Lüstling und Konsument anderer Rauschmittel. Wer ihn einmal getroffen hat wird ihn entweder für seine schroffe Art lieben, oder aber verabscheuen.
Er begann schon früh seine Lehre als Schreiner. Anfangs allerdings war er sehr ungeschickt und verletzte sich häufig, was wohl auch der Grund ist, warum er nebenbei ein guter Heiler geworden ist. Irgendwann wollte er mehr als nur Möbel und Behälter bauen und fing so an, das Schiffbau-Handwerk zu lernen.
Er ist ein geselliger Kerl der aber auch gerne mal den verbalen Schlagabtausch sucht, sofern er was versteht. Da er ein Handwerker ist darf man dabei aber nicht all zu viel Niveau erwarten. Zudem wird sein Gegenüber nicht unbedingt verstehen was er sagt, denn er spricht nicht die gängige Sprache. Wenn es um die Arbeit geht, versteht er allerdings sehr wohl was man ihm sagt.


Weiter oben geht es zum Handwerksbereich. Die Schmiede wird betrieben von Leila Lillkvist.
Wenn du den Bereich der Schmiede betrittst, wirst du sehr wahrscheinlich überrascht sein, dort eine so junge Frau vorzufinden.
Leila hat tiefgrüne Augen, helle Haut und trägt ihr langes blondes Haar am liebsten zu einem Zopf. Doch als erstes wird dir die Kriegsbemalung auffallen, die sie immer auf Gesicht und Körper trägt. Leila ist eine meist freundliche Frau mit einer Neigung zum Met, und sie hat schon das eine oder andere Mal zu tief in den Becher geschaut.
Sie liebt ihre Arbeit und hilft anderen gerne, wenn sie kann. Sie hat aber auch eine wilde Seite an sich, welche sie versucht zu verbergen.

Der nächste Bewohner ist selten im Ort anzutreffen. Vielmehr musst du dem Gehämmer außerhalb folgen. Mit voller Hingabe zieht Henrik Erikson durch die Landschaft, zimmert die Straßen und kümmert sich um das Wohlergehen von Menschen und Gebäuden. Manch einer würde ihn einen lustigen Gesellen nennen, immer am Lachen aber manchmal wirkt er ganz ruhig und bedächtig wenn man ihn nach seiner Heimat fragt. sein Blick wirkt dann so, als schaue er durch jene hindurch die ihn fragen. Fast als würde er einen Ort sehen, den sonst niemand zu sehen vermag. Was er wohl sieht und denkt? Vielleicht erzählt er es im Vertrauen an einem besonders schönen Abend, wenn er über das Meer in Richtung Sonnenuntergang blickt? Er hat immer ein offenes Ohr für diejenigen die eines nötig haben und versucht mit Rat und Tat die Sorgen seiner Freunde verfliegen zu lassen. Manchmal vergibt er auch einen Segen wenn dies dazu beiträgt den Mut seines gegenübers wieder zu erwecken.

Sowohl Leila als auch Hendrik unterstützen die Besucher in Gesprächen, da sowohl Seppo als auch Vaijo die gemeine Sprache nicht beherrschen.

Als letztes folgt Vaijo Korvou, der Schneider des Ortes. Du betrittst seinen Laden und direkt blickt dich ein Mann mittleren Alters an. Er sagt nichts, blickt dich einfach nur an. Wenn du Glück hast, schenkt er dir noch ein Lächeln. Aber ansonsten steht er da und schweigt. Solltest du ihn ansprechen fällt dir eines direkt auf: die gemeine Sprache fällt ihm nicht leicht. Mehr schlecht als recht wird er irgendwann versuchen, eine Unterhaltung zu beginnen, wobei er sich immer wieder selbst zu ärgern scheint. Denn nicht immer findet er den richtigen Satz oder gar das einzelne Wort.
Solltest du nach dem Stammesführer des Ortes suchen, bist du auch bei ihm richtig. Als einziger in der Truppe, verfügt er über etwas, was man annähernd als Kampferfahrung bezeichnen kann.

Bleib bis zum Abend in der Schenke, wenn Leila nicht jeden Tropfen aus dem Vorrat geplündert hat, und sieh wie die Sonne dem Meer einen Abschiedskuss gibt. Lausche dem Rauschen des Meeres, dem geschreie von Seppo und Vajio, gefolgt vom gefluche der beiden. Fühle die Meeresbrise, die Abendsonne und segnende Hand des Findel Priesters.

Nun könntest du Tolja verlassen. Aber wer weiß, vielleicht sieht man dich dort eines Tages wieder...
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